Frühaufsteher 🌅
Frühaufsteher (also der Chronotyp Lerche) machen rund 40 Prozent der Bevölkerung aus, sie sind meist genetisch bedingt durch bestimmte Varianten der PER2- und CRY-Gene des Tagesrhythmus. Sie erreichen ihre Höchstleistung meist zwischen 8 und 12 Uhr morgens während des Tages. Eine Studie der Harvard School of Public Health von 2018 mit über 32.000 Frauen zeigte eindeutig: Frühaufsteher haben ein 27 Prozent geringeres Risiko für klinische Depression und 12 bis 27 Prozent niedrigere Sterberate insgesamt. Benjamin Franklin (mit seinem berühmten Spruch: Early to bed and early to rise makes a man healthy, wealthy and wise), Tim Cook als Apple-CEO mit Aufstehen um 3:45 Uhr, Howard Schultz von Starbucks um 4:30 Uhr und Anna Wintour von Vogue um 5:45 Uhr sind ikonische Frühaufsteher. Morgens ist der Cortisolspiegel natürlich am höchsten, was Konzentration und Fokus klar begünstigt. Eine Studie der Universität Toronto von 2012 zeigte zudem, dass Frühaufsteher tendenziell proaktiver, optimistischer und systematischer arbeiten. Bauernregeln und Klosterleben (mit der Vigil bereits um 3 Uhr morgens) zelebrieren den frühen Tag traditionell. Der Sonnenaufgang setzt Melatonin runter und reguliert das Serotonin im Gehirn. Morgenroutinen mit Sport, Lesen und Meditation gelten heute als High-Performance-Standard.