Gute Prompts für KI schreiben
Die Qualität einer KI-Antwort hängt von deiner Frage ab. Ein klarer Prompt macht den entscheidenden Unterschied.
Kontext geben und eine Rolle zuweisen
KI antwortet besser, wenn sie weiß, wem sie hilft und warum. Gib Kontext: dein Niveau, das Ziel, die Zielgruppe. Du kannst auch eine Rolle zuweisen – z. B. 'Sei ein strenger Lektor' oder 'Erkläre wie ein geduldiger Lehrer'. Statt 'Korrigiere diesen Text' sagst du: 'Korrigiere diese Bewerbungs-E-Mail für ein Praktikum – professioneller Ton, deutschsprachige Leserschaft.' Je spezifischer, desto nützlicher.
Das Ausgabeformat angeben
Wenn du nichts sagst, wählt KI ein Format nach Gutdünken. Sag ihr, was du möchtest: eine Aufzählungsliste, eine Tabelle, einen kurzen Absatz, kommentierten Code, einen bestimmten Ton. Du kannst auch eine Länge vorgeben. Um 'eine Erklärung in fünf einfachen Punkten' zu bitten liefert ein viel brauchbareres Ergebnis als eine vage Anfrage. Format spart dir jede Menge Zeit.
In Schritten arbeiten statt alles auf einmal
Gute Ergebnisse kommen selten beim ersten Prompt. Arbeite in Etappen: erst einen Entwurf holen, dann um spezifische Anpassungen bitten. Kürzer. Formeller. Ein Beispiel hinzufügen. Diesen Teil umformulieren. Dieser iterative Ansatz liefert viel bessere Ergebnisse als ein einziger riesiger Prompt. Es ist ein Gespräch, kein Automat.
Jetzt anwenden
- Kontext, Ziel und Zielgruppe angeben
- Der KI bei Bedarf eine Rolle zuweisen
- Das gewünschte Format und die Länge angeben
- Wenn möglich ein Beispiel des erwarteten Ergebnisses liefern
- Durch Iterationen verfeinern