Die Grenzen und Fallstricke von KI kennen
KI ist beeindruckend, aber fehleranfällig. Ihre Grenzen zu kennen schützt dich vor bösen Überraschungen.
Halluzinationen: selbstsichere Fehler
Eine KI kann falsche Informationen erfinden und dabei völlig sicher klingen. Sie zitiert vielleicht ein nicht existierendes Buch, eine falsche Statistik oder eine Codefunktion, die es nicht gibt. Das nennt man Halluzination. Die Regel ist einfach: Vertraue keiner wichtigen Aussage auf Anhieb. Immer prüfen – besonders Fakten, Zahlen, Daten und Quellen.
Veraltete Daten und Verzerrungen
Eine KI wird mit Daten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt trainiert – über aktuelle Ereignisse weiß sie möglicherweise nichts. Sie spiegelt auch die Verzerrungen ihrer Trainingsdaten wider, was ihre Antworten zu sozialen oder kulturellen Themen beeinflussen kann. Denke daran, dass ihre Antworten weder neutral noch standardmäßig aktuell sind. Für aktuelle Ereignisse geh zu direkten Quellen.
Datenschutz: pass auf, was du teilst
Gib keine sensiblen Informationen in eine KI ein: Passwörter, Bankdaten, vertrauliche Dokumente, personenbezogene Daten anderer. Je nach Tool können deine Eingaben gespeichert oder verwendet werden. Behandle jedes Gespräch als potenziell nicht privat. Anonymisiere sensible Informationen, bevor du um Hilfe bittest, und überprüfe die Datenschutzeinstellungen des Tools.
Jetzt anwenden
- Fakten, Zahlen und Quellen immer prüfen
- KI nicht für aktuelle Nachrichten heranziehen
- Auf Verzerrungen in den Antworten achten
- Nie sensible oder vertrauliche Informationen teilen
- Die Datenschutzeinstellungen des Tools lesen