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Deinen Hauttyp kennen, um besser für sie zu sorgen

Die richtigen Produkte zu wählen beginnt damit, deine Haut zu kennen. Ein einfacher Heimtest liefert dir die Antwort in wenigen Stunden.

Die wichtigsten Hauttypen

Es gibt vier Grundprofile: normal (ausgeglichen), trocken (spannt, neigt zu Schuppenbildung), fettig (glänzend mit sichtbaren Poren) und Mischhaut (fettig in der T-Zone, normal oder trocken an den Wangen). Dann gibt es noch empfindliche Haut, die leicht mit Rötungen oder Kribbeln reagiert — sie kann mit jedem anderen Typ kombiniert auftreten. Wer sein Profil kennt, kauft keine ungeeigneten Produkte mehr.

Der Taschentuch-Test

Reinige dein Gesicht abends mit einem sanften Produkt und trag nichts auf. Am nächsten Morgen, vor dem Waschen, drücke ein Papiertaschentuch auf verschiedene Stellen deines Gesichts. Bleibt es überall trocken, tendiert deine Haut zu normal oder trocken. Gibt es Fettigkeit nur in der Mitte, hast du Mischhaut. Fett überall bedeutet fettige Haut. Ein Spannungsgefühl weist auf trockene Haut hin.

Haut verändert sich

Dein Hauttyp ist nicht unveränderlich. Er wandelt sich mit dem Alter, den Jahreszeiten, Stress, Ernährung und Hormonen. Fettige Teenagerhaut kann später zu Mischhaut werden. Im Winter trocknet Kälte die Haut oft aus, im Sommer glänzt sie mehr. Überprüfe deinen Hauttyp zweimal im Jahr und passe die Texturen an: leichter im Sommer, nährender im Winter.

Jetzt anwenden

  • Mach den Taschentuch-Test morgens, bevor du etwas aufträgst.
  • Beachte, welche Zonen fettig, gespannt oder rötungsanfällig sind.
  • Check, ob deine Haut leicht brennt — ein Zeichen für Empfindlichkeit.
  • Wähle leichte Texturen für fettige Haut, reichhaltigere für trockene.
  • Überprüfe deinen Hauttyp mit jedem Jahreszeitzenwechsel.

Häufige Fragen

Kann Haut gleichzeitig fettig und dehydriert sein?

Ja. Fettige Haut produziert Talg, kann aber trotzdem Wasser mangeln. In dem Fall ist eine leichte Feuchtigkeitscreme trotzdem wichtig.

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