Die Cornell-Methode für klarere, klügere Notizen
Gut strukturierte Notizen lassen sich in Minuten wiederholen. Die Cornell-Methode gliedert dein Blatt so, dass du im Unterricht mitdenkst – und nicht nur abschreibst.
Dein Blatt in drei Zonen einteilen
Ziehe eine senkrechte Linie, die links etwa ein Drittel des Blatts abtrennt, und einen waagerechten Streifen unten. Die große rechte Zone ist für deine Notizen im Unterricht. Die linke Spalte ist für Schlüsselbegriffe und Fragen. Der untere Streifen ist für deine Zusammenfassung. Diese einfache Struktur verwandelt ein passives Blatt in ein aktives Lernwerkzeug.
Während und nach dem Unterricht
Im Unterricht schreibst du in die große Zone: Hauptideen, Beispiele, Skizzen – ohne zu versuchen, alles wortwörtlich mitzuschreiben. Noch am selben Abend liest du nach und füllst die linke Spalte mit Fragen und Schlüsselwörtern, die jeden Block zusammenfassen. Diese kurze Wiederholung, solange der Stoff noch frisch ist, leistet bereits viel für das Einprägen. Du überarbeitest den Stoff, während er noch warm ist.
Mit Cornell wiederholen
Zum Wiederholen deckst du die große rechte Zone ab und liest nur die linke Spalte. Versuche, jede Frage aus dem Gedächtnis zu beantworten, und prüfe dann nach. Damit hast du deine Notizen ohne zusätzliche Vorbereitung in eine aktive Abrufübung verwandelt. Der untere Streifen – mit dem Wesentlichen in drei bis vier Sätzen zusammengefasst – ist dein Schnellwiederholungstool am Vorabend einer Prüfung.
Jetzt anwenden
- Richte deine Blätter mit den drei Zonen ein, bevor der Unterricht beginnt.
- Notiere Schlüsselideen in der großen Spalte während des Unterrichts.
- Füge noch am Abend Fragen und Schlüsselbegriffe links ein.
- Schreibe eine Zusammenfassung von 3 bis 4 Sätzen unten auf die Seite.
- Wiederhole, indem du die große Zone abdeckst und die Fragen beantwortest.
Häufige Fragen
Funktioniert das auch für Naturwissenschaften?
Ja. Die große Zone nimmt Beweise und Beispiele auf; die linke Spalte enthält wichtige Aufgabentypen oder Formeln.